RatgeberWirkung und FormateVor der Entscheidung
Advertorial Kosten: Wovon der Preis abhängt und was enthalten sein sollte
Welche Faktoren den Preis eines Advertorials bestimmen, was im Preis enthalten sein sollte und wie Sie Angebote fair vergleichen.

Inhalt9
- Warum es für Advertorials keinen Einheitspreis gibt
- Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Was im Preis enthalten sein sollte
- Mediadaten richtig lesen
- Advertorial oder organisch vermittelter Beitrag: der Unterschied im Preis
- So bewerten Sie den Preis
- So arbeiten wir bei Kunert.Concept
- Häufige Bedenken, ehrlich beantwortet
- Der nächste Schritt
„Was kostet ein Advertorial?“ ist eine der ersten Fragen, wenn Unternehmen über Beiträge in Medien nachdenken. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf das Medium an, und auf einiges mehr. Dieser Artikel zeigt, welche Faktoren den Preis bestimmen, was im Preis enthalten sein sollte und wie Sie Angebote fair miteinander vergleichen.
Kurz zusammengefasst: Der Preis eines Advertorials hängt vor allem vom Medium und seiner Reichweite ab, dazu von Format, Platzierung, Laufzeit und der Frage, wer den Text erstellt. Überregionale Leitmedien liegen deutlich über regionalen Titeln. Vergleichen Sie Angebote immer nach dem, was enthalten ist: Thema, Text, Freigabe, Kennzeichnung, Laufzeit und Nachweis. Den Preis für Ihr Vorhaben nennen wir Ihnen im PR-Check.
Warum es für Advertorials keinen Einheitspreis gibt
Ein Advertorial ist ein bezahlter Text im Stil eines journalistischen Beitrags, den das Medium kennzeichnet. Was das genau bedeutet, erklärt der Artikel Was ist ein Advertorial?
Jedes Medium legt seine Preise selbst fest. Eine Regionalzeitung mit Lesern in einer Stadt rechnet anders als ein Wirtschaftsmedium mit bundesweiter Reichweite. Dazu kommt, dass „Advertorial“ bei jedem Verlag etwas anderes umfasst: mal nur die Veröffentlichung eines fertigen Textes, mal ein Paket mit Bewerbung auf der Startseite und in sozialen Netzwerken.
Deshalb nennen wir auf dieser Website keine Pauschalpreise. Eine Zahl ohne Medium, Format und Laufzeit wäre für Ihre Entscheidung wenig wert. Im PR-Check rechnen wir mit Ihnen konkret.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
1. Medium und Reichweite. Der größte Faktor. Überregionale Leitmedien wie Handelsblatt oder WirtschaftsWoche liegen deutlich über regionalen Titeln. Regionale Medien erreichen dafür genau die Menschen, die in Ihrer Stadt kaufen, verkaufen oder beauftragen.
2. Format und Umfang. Ein kurzer Text kostet weniger als ein ausführlicher Beitrag mit mehreren Bildern, Interviewteil oder Bildergalerie.
3. Platzierung. Erscheint der Beitrag nur in einer Rubrik oder zusätzlich mit Hinweis auf der Startseite? Wird er in den Kanälen des Verlags beworben? Jede zusätzliche Fläche hat ihren Preis.
4. Laufzeit. Wie lange der Beitrag beworben wird und wie lange er online bleibt, ist je nach Verlag geregelt. Für Ihre Sichtbarkeit bei Google und in KI-Antworten zählt vor allem, dass er dauerhaft auffindbar bleibt. Mehr dazu in Wie lange bleiben PR-Artikel online?
5. Print oder online. Eine gedruckte Ausgabe folgt anderen Preislisten als die Website des Mediums. Für die meisten Unternehmen ist online wichtiger, weil Kunden dort recherchieren.
6. Erstellung des Textes. Liefern Sie einen fertigen Text, bezahlen Sie vor allem die Platzierung. Lassen Sie Thema, Interview und Text erstellen, ist dieser Aufwand Teil des Preises. Der Unterschied zeigt sich in der Qualität: Ein journalistisch geschriebener Text mit einer klaren Frage für Leser wirkt deutlich stärker als eine Leistungsbeschreibung.
7. Mehrere Medien. Manche Beiträge erscheinen in mehreren Medien eines Verlags oder einer Gruppe. Das erhöht die Reichweite und verändert die Rechnung pro Veröffentlichung.
Was im Preis enthalten sein sollte
Wer zwei Angebote vergleicht, vergleicht oft zwei verschiedene Leistungen. Prüfen Sie deshalb, welche dieser Punkte enthalten sind:
- Thema: Wer findet ein Thema, das Leser wirklich interessiert?
- Interview und Text: Schreiben Sie selbst, oder führt jemand ein Interview mit Ihnen und verfasst den Beitrag?
- Freigabe: Sehen Sie den fertigen Text, bevor er erscheint?
- Kennzeichnung: Wissen Sie vorher, wie das Medium den Beitrag kennzeichnet?
- Laufzeit: Wie lange bleibt der Beitrag online?
- Nachweis: Erhalten Sie Medium, Datum und Link zu jeder Veröffentlichung?
- Ansprechpartner: Gibt es eine feste Person, die Fragen beantwortet?
Ein günstiger Preis ohne Text, Freigabe und Nachweis ist oft teurer, als er aussieht. Woran Sie seriöse Anbieter erkennen, lesen Sie in Ist bezahlte Pressearbeit seriös?
Mediadaten richtig lesen
Viele Verlage veröffentlichen ihre Preise in den sogenannten Mediadaten. Das ist ein guter Startpunkt, wenn Sie selbst buchen möchten. Achten Sie dabei auf diese Punkte:
- Was ist mit „Advertorial“ gemeint? Nur die Veröffentlichung oder auch Bewerbung und Text?
- Welche Laufzeit gilt? Steht dort eine Mindestdauer online?
- Welche Zusatzkosten fallen an? Etwa für Texterstellung, Bilder oder Startseiten-Teaser.
- Wer zählt was? Werden Aufrufe zugesagt oder nur geschätzt, und wie werden sie gemessen?
- Wie wird gekennzeichnet? Das legt das Medium fest. Sie sollten es vor der Buchung kennen.
Advertorial oder organisch vermittelter Beitrag: der Unterschied im Preis
Bei Kunert.Concept gibt es beide Wege. Ein Teil der Beiträge erscheint organisch: Das Medium erhält keine Zahlung, wir vermitteln Ihr Thema an die Redaktion. Sie bezahlen dann Themenfindung, Interview, Text und Vermittlung. Über Annahme und Zeitpunkt entscheidet die Redaktion.
Ein anderer Teil erscheint in Partnerschaft mit dem Medium, zum Beispiel als Advertorial. Hier kommt die Platzierung im Medium zum Preis hinzu. Dafür steht das Format vorher fest, und die Kennzeichnung legt das Medium fest. Wie sich die Formate unterscheiden, zeigt der Artikel Redaktionell, Pressemitteilung oder Anzeige?
Welcher Weg sich für Sie lohnt, hängt von Ihrem Ziel ab: Für eine regionale Bekanntheit reichen oft regionale Medien, für Ihren Ruf in einer ganzen Branche oder für Entscheider passen Wirtschaftsmedien. Beides lässt sich kombinieren.
So bewerten Sie den Preis
Ein Preis ist erst hoch oder niedrig, wenn Sie ihn mit dem vergleichen, was er bewirken kann. Drei Fragen helfen:
- Was ist ein zusätzlicher Auftrag für Sie wert? Für Makler zum Beispiel die Provision aus einem Verkauf. Der PR-Rechner für Makler rechnet das mit Ihren eigenen Zahlen durch.
- Wie lange arbeitet der Beitrag für Sie? Ein Beitrag, der dauerhaft online bleibt, wirkt bei jeder Suche nach Ihrem Namen.
- Wo taucht er noch auf? Beiträge in Medien sind Quellen für Google und KI-Assistenten.
Ein Beispiel aus unserer Arbeit: Auf die Frage „Wer ist der beste Immobilienmakler in Leipzig?“ nannte ChatGPT im Oktober 2026 die Rosenberg Immobilien GmbH an erster Stelle und verwies auf eine Pressemitteilung im Handelsblatt (Advertorial). Weitere Fälle zeigt der Artikel Advertorial Beispiele. Wie Sie die Investition grundsätzlich einordnen, lesen Sie in Was kostet Pressearbeit?
So arbeiten wir bei Kunert.Concept
Wir planen mit Ihnen Themen für Ihre Region und Branche, führen das Interview und verfassen einen journalistisch geschriebenen Beitrag. Sie geben jeden Beitrag frei, bevor er erscheint. Danach reichen wir ihn bei Medien ein, mit denen wir zusammenarbeiten. Vor der Freigabe wissen Sie, in welchem Format Ihr Beitrag erscheinen soll. Die Kennzeichnung legt das Medium fest. Über Annahme und Zeitpunkt entscheidet die Redaktion.
Zu jeder Veröffentlichung erhalten Sie Medium, Datum und Link. Den Preis für Ihr Vorhaben nennen wir Ihnen im PR-Check, abgestimmt auf Medien, Anzahl der Beiträge und Laufzeit.
Häufige Bedenken, ehrlich beantwortet
„Wenn kein Preis auf der Website steht, ist er sicher hoch.“ Der Preis richtet sich nach Ihrem Vorhaben. Eine regionale Kampagne mit wenigen Beiträgen liegt anders als eine Reihe in Wirtschaftsmedien. Im PR-Check erhalten Sie eine konkrete Zahl und entscheiden in Ruhe.
„Kann ich nicht einfach selbst beim Verlag buchen?“ Das können Sie. Dann übernehmen Sie Thema, Text, Abstimmung mit dem Verlag und die Prüfung der Mediadaten selbst. Was dafür spricht und was dagegen, vergleicht der Artikel Pressearbeit selbst machen oder abgeben?
„Lohnt sich ein großes Medium überhaupt?“ Für den Ruf in einer Branche und als Quelle für KI-Antworten oft ja. Für Kunden in Ihrer Stadt zählen regionale Medien. Beides hat seinen Platz, und die Kosten unterscheiden sich deutlich.
Der nächste Schritt
Im PR-Check klären wir, welche Medien und Formate zu Ihrem Ziel passen, nennen Ihnen den Preis für Ihr Vorhaben und zeigen Ihnen, wie Google und ChatGPT Sie heute darstellen. 30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich.
Häufige Fragen
Was kostet ein Advertorial?
Das hängt vor allem vom Medium ab, dazu vom Format, der Platzierung, der Laufzeit und davon, wer den Text erstellt. Überregionale Leitmedien liegen deutlich über regionalen Titeln. Viele Verlage nennen ihre Preise in den Mediadaten. Bei Kunert.Concept erhalten Sie den Preis für Ihr Vorhaben im kostenfreien PR-Check.
Was sollte im Preis eines Advertorials enthalten sein?
Mindestens die Platzierung im Medium und eine klare Angabe, wie lange der Beitrag online bleibt. Bei einem Komplettangebot gehören dazu Themenfindung, Interview, Text, Ihre Freigabe vor der Veröffentlichung und der Nachweis mit Medium, Datum und Link.
Warum nennt Kunert.Concept keine Preise auf der Website?
Der Preis richtet sich nach Medien, Anzahl der Beiträge und Laufzeit. Eine regionale Kampagne liegt anders als eine Reihe in Wirtschaftsmedien. Im PR-Check nennen wir Ihnen eine konkrete Zahl für Ihr Vorhaben, damit Sie sie im Zusammenhang mit Ihrem Ziel bewerten können.
Ist ein Advertorial teurer als ein organisch vermittelter Beitrag?
Bei einem organisch vermittelten Beitrag erhält das Medium keine Zahlung, Sie bezahlen Themenfindung, Text und Vermittlung. Über Annahme und Zeitpunkt entscheidet die Redaktion. Bei einem Advertorial kommt die Platzierung im Medium hinzu, dafür ist das Format vorher klar. Welcher Weg besser passt, hängt von Ihrem Ziel ab.
Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Für Ihren Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.







