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Pressearbeit selbst machen oder abgeben? Ein ehrlicher Vergleich

Was Selbermachen erfordert, wann es gut passt und was beim Abgeben für Sie bleibt: Interview und Freigabe.

Kunert.Concept4 Minuten Lesezeit

Nolen Kunert telefoniert am Fenster eines Büros mit Blick über die Stadt

„Das können wir doch auch selbst.“ Ein naheliegender Gedanke, gerade für Makler, die gut schreiben und ihren Markt kennen. Und er stimmt zum Teil: Pressearbeit ist Handwerk, und Handwerk lässt sich lernen. Die ehrliche Frage lautet, ob Sie die Zeit dafür über Monate aufbringen wollen.

Kurz zusammengefasst: Pressearbeit selbst zu machen, passt gut, wenn Sie Zeit, Freude am Schreiben und Kontakte zu Redaktionen mitbringen. Abgeben lohnt sich, wenn Sie langfristig sichtbar werden wollen und Ihre Zeit lieber in Gespräche mit Eigentümern stecken. Beim Abgeben bleibt für Sie: ein Interview und die Freigabe.

Was Selbermachen konkret erfordert

  1. Themen finden. Was interessiert die Leser Ihrer Regionalzeitung gerade? Ein gutes Thema hat einen Anlass und einen klaren Nutzen für den Leser.
  2. Texte schreiben. Im Stil des Mediums, sachlich und mit einer klaren Einschätzung. Redaktionen erwarten Information statt Werbesprache.
  3. Kontakte zu Redaktionen aufbauen. Wer ist zuständig, welches Ressort passt, welches Format nimmt das Medium an?
  4. Nachfassen. Redaktionen bekommen viele Angebote. Freundlich nachhaken, Rückfragen beantworten, Fristen halten.
  5. Format und Kennzeichnung klären. Redaktioneller Beitrag, Pressemitteilung oder gekennzeichneter Partnerbeitrag: Die Kennzeichnung legt das Medium fest.
  6. Nachweise sammeln. Medium, Datum und Link zu jeder Veröffentlichung, abgelegt für Website und Vertrieb.
  7. Dranbleiben. Die stärkste Wirkung entsteht über eine Reihe von Beiträgen über das Jahr. Das heißt: Themen planen und umsetzen, neben dem Tagesgeschäft.

Für jeden Weg gilt: Über Annahme und Zeitpunkt entscheidet die Redaktion.

Wann Selbermachen gut passt

Selbst machen ist ein guter Weg, wenn Sie

  • gern und zügig schreiben,
  • bereits Kontakte zu Ihrer Lokalredaktion haben,
  • jeden Monat feste Zeit dafür einplanen,
  • mit einzelnen Beiträgen im Jahr zufrieden sind.

Dann sparen Sie Geld und investieren dafür Zeit. Hilfreich für den Anfang ist unser Artikel über Themen, die Redaktionen interessieren.

Was beim Abgeben für Sie bleibt

Aufgabe Selbst machen Mit Kunert.Concept
Themen Sie suchen und prüfen selbst Themenplan für Ihre Region und Branche
Text Sie schreiben Wir verfassen den Beitrag nach einem Interview mit Ihnen
Kontakte Sie bauen sie auf Einreichung bei Medien, mit denen wir zusammenarbeiten
Nachfassen Sie halten Kontakt übernehmen wir
Format Sie klären es mit jedem Medium Sie kennen es vor der Freigabe
Nachweis Sie sammeln selbst Medium, Datum und Link zu jeder Veröffentlichung
Ihr Aufwand alle Schritte Zeit für Interview und Freigabe

Die Freigabe erteilen Sie per Antwort auf unsere E-Mail, Anmerkungen schreiben Sie als Kommentar direkt ins Dokument. Im Redaktionsplan sehen Sie jederzeit, welches Thema in welchem Stand ist. Sie haben einen festen Ansprechpartner von der ersten Anfrage bis zur Auswertung. Es erscheint nur, was Sie freigegeben haben.

Nolen Kunert und Ulrich Wickert von Widersperg stehen nebeneinander in einem hellen Büroflur

Nolen Kunert, Gründer und Geschäftsführer von Kunert.Concept, und Ulrich Wickert von Widersperg, der die Medienkooperationen verantwortet.

Wie sich das im Alltag anfühlt, beschreibt Rainer Dix, Inhaber von Dix Immobilien im Raum Düsseldorf: „Ich muss mich bis auf ein paar Freigaben um nichts kümmern und weiß trotzdem, dass alles funktioniert.“

Was Sie ehrlich abwägen sollten

Selbst machen kostet Zeit, Abgeben kostet Geld. Den Preis nennen wir Ihnen im Erstgespräch, abhängig von Umfang und Laufzeit. Rechnen Sie dagegen, wie viele Stunden im Monat Sie für Themen, Texte, Kontakte und Nachweise einplanen müssten und was Ihnen diese Stunden im Tagesgeschäft wert sind.

Häufige Bedenken, ehrlich beantwortet

„Eine Agentur kennt unseren Markt schlechter als wir selbst.“ Das stimmt, und deshalb beginnt jeder Beitrag mit einem Interview. Ihr Wissen über den Markt kommt von Ihnen, das Handwerk für Text und Medien von uns.

„Dann verlieren wir die Kontrolle über unsere Texte.“ Sie lesen jeden Text vor dem Erscheinen und geben ihn frei. Mehr dazu lesen Sie in Freigabe und Kontrolle.

„Eine Pressemitteilung schreiben wir in einer Stunde.“ Ein Text ist schnell geschrieben. Zeit kostet das Drumherum: das passende Medium finden, nachfassen, das Format klären, Nachweise sammeln, und das über das ganze Jahr.

Der nächste Schritt

Im PR-Check besprechen wir, welche Aufgaben Sie selbst behalten möchten und wo wir Ihnen Arbeit abnehmen. Sie sehen, wie Google und ChatGPT Sie heute darstellen, und erfahren den Ablauf einer möglichen Zusammenarbeit. 30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich. Wie die Zusammenarbeit Schritt für Schritt abläuft, lesen Sie in Ablauf der Pressearbeit. Beispiele mit Namen und Medium finden Sie in unseren Referenzen.

Häufige Fragen

Kann man Pressearbeit selbst machen?

Ja. Dafür brauchen Sie Themen, die Redaktionen interessieren, gut geschriebene Texte, Kontakte zu Redaktionen und regelmäßig Zeit für Nachfassen und Nachweise. Wer das neben dem Tagesgeschäft leisten kann, kommt auch selbst gut voran.

Was bleibt zu tun, wenn man Pressearbeit an Kunert.Concept abgibt?

Sie nehmen sich Zeit für ein Interview und für die Freigabe. Text, Einreichung bei Medien und Nachweis übernimmt Kunert.Concept. Es erscheint nur, was Sie freigegeben haben.

Wann lohnt es sich, Pressearbeit abzugeben?

Wenn Ihnen im Tagesgeschäft die Zeit für regelmäßige Themen, Texte und Kontakte zu Redaktionen fehlt und Sie trotzdem langfristig sichtbar werden wollen.

Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Für Ihren Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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Das nehmen Sie aus dem PR-Check mit:

  • Ihr Screenshot: So sehen Google und ChatGPT Sie heute.
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