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Brauche ich PR, wenn ich schon Social Media mache?

Social Media ist Ihr eigener Kanal, ein Medienbeitrag ist die Einordnung von außen. Warum beides zusammen am stärksten wirkt.

Kunert.Concept4 Minuten Lesezeit

Nolen Kunert und Ulrich Wickert von Widersperg stehen nebeneinander in einem hellen Büroflur

„Wir posten doch schon regelmäßig auf Instagram und LinkedIn.“ Diesen Einwand hören wir oft, und er zeigt ein Unternehmen, das Sichtbarkeit ernst nimmt. Wer konsequent auf Social Media kommuniziert, hat schon viel richtig gemacht. Die Frage lautet deshalb: Was leistet ein Medienbeitrag, das ein Post allein schwer schafft?

Kurz zusammengefasst: Social Media ist Eigenwerbung im eigenen Kanal, ein Medienbeitrag ist die Einordnung durch ein Medium von außen. Ein Post lebt vor allem im Feed, ein Beitrag bleibt in der Regel dauerhaft online und über Google auffindbar. Am stärksten wirkt beides zusammen: Den Beitrag teilen Sie auf Social Media und geben Ihren Posts damit einen Beleg von außen.

Eigener Kanal und Einordnung von außen

Auf Social Media sprechen Sie über sich selbst. Das ist legitim und wichtig: Sie zeigen Ihr Team, Ihre Objekte, Ihren Alltag. Ihre Follower wissen dabei, dass der Absender und der Gegenstand derselbe sind.

Ein Medienbeitrag funktioniert anders. Er erscheint im Umfeld einer Zeitung oder eines Onlinemediums, das Leser kennen. Ihr Fachwissen steht dort neben anderen Themen des Mediums, und dieses Umfeld prägt den Eindruck mit. Das ist die Einordnung von außen, die ein eigener Kanal naturgemäß schwer liefern kann.

Post und Beitrag im Vergleich

Social-Media-Post Medienbeitrag
Absender Sie selbst ein Medium, mit Ihnen als Experte
Wirkung Nähe, Persönlichkeit, Alltag Glaubwürdigkeit, Kompetenz
Lebensdauer vor allem im Feed, schnell überholt in der Regel dauerhaft online
Auffindbarkeit vor allem im Netzwerk selbst über Google und als mögliche Quelle für KI-Systeme
Reichweite Ihre Follower und deren Umfeld die Leser des Mediums
Stärke Beziehung zu Ihrer Community Vertrauen bei Menschen, die Sie noch kennenlernen

Wie lange ein Beitrag wirkt

Ein Post steht im Feed, bis neue Inhalte ihn verdrängen. Ein Medienbeitrag bleibt in der Regel dauerhaft online und wird von Google indexiert. Einzelne Medien archivieren Beiträge nach ein bis zwei Jahren, die meisten Publikationen halten die Inhalte zeitlich unbegrenzt.

Das heißt: Wer Ihren Namen oder Ihr Unternehmen sucht, findet den Beitrag auch Monate später. Dazu kann ein Beitrag in KI-Antwortsystemen wie ChatGPT oder Perplexity als Quelle auftauchen. Ob und wann ein System einen Beitrag nennt, entscheidet das System selbst. Mehr dazu lesen Sie in Wie lange bleibt ein Beitrag online?

Beides zusammen: So nutzen Sie den Beitrag auf Social Media

Ein Medienbeitrag gibt Ihren Social-Media-Kanälen Stoff, den Sie selbst kaum herstellen können: einen Beleg von außen.

  • Link teilen: Zu jeder Veröffentlichung erhalten Sie Medium, Datum und Link. Den Link teilen Sie in Ihren Kanälen und auf Ihrer Website.
  • Screenshot nutzen: Screenshots der Beiträge können Sie selbst verwenden, auf Social Media, auf der Website, in Flyern, Mailings und im Beratungsgespräch.
  • Thema weiterdrehen: Die Kernaussage aus dem Beitrag eignet sich als Aufhänger für mehrere Posts, etwa als Frage an Ihre Community.
  • Link zur Website: In allen PR-Kampagnen platzieren wir einen Link zu Ihrer Website, wo das Medium es zulässt.

Screenshot der Veröffentlichung von Rosenberg Immobilien in der Berliner Morgenpost

Ein Beitrag wie dieser von Rosenberg Immobilien in der Berliner Morgenpost lässt sich als Screenshot oder Link auf Social Media teilen.

Wann Social Media allein reicht

Ehrlich gesagt: Wenn Sie vor allem eine bestehende Community pflegen und Ihre Kunden Sie bereits kennen, leistet Social Media viel. Pressearbeit lohnt sich besonders, wenn Menschen Sie zum ersten Mal suchen und prüfen, etwa Eigentümer, die vor einer Entscheidung stehen und mehrere Anbieter vergleichen. Dann zählt, was andere über Sie geschrieben haben.

Häufige Bedenken, ehrlich beantwortet

„Unsere Follower kennen uns doch schon.“ Genau dafür ist Social Media stark. Ein Beitrag erreicht zusätzlich Menschen, die Sie noch kennenlernen, und gibt Ihren Followern einen Anlass, Sie weiterzuempfehlen.

„Für Pressearbeit fehlt uns neben Social Media die Zeit.“ Ihr Aufwand ist Zeit für Interview und Freigabe. Text, Einreichung und Nachweis übernehmen wir. Aus einem Beitrag entstehen zugleich Inhalte für mehrere Posts.

„Und wenn der Beitrag gar nicht erscheint?“ Über Annahme und Zeitpunkt entscheidet die Redaktion. Lehnt ein Medium ab, bemühen wir uns um eine gleichwertige alternative Platzierung. So steht es in unseren AGB.

„Dürfen wir den Beitrag frei verwenden?“ Den Link zur Veröffentlichung binden Sie auf Ihrer Website ein und teilen ihn in Ihren Kanälen. Screenshots der Beiträge nutzen Sie selbst für Social Media, Flyer, Mailings und das Beratungsgespräch.

Der nächste Schritt

Im PR-Check zeigen wir Ihnen, wie Google und ChatGPT Sie heute darstellen, mit Screenshot für Ihre Unterlagen, und welche Themen sich für Beitrag und Posts zugleich eignen. 30 Minuten, kostenfrei und unverbindlich. Wie Beiträge im Vergleich zu bezahlter Werbung wirken, lesen Sie in PR oder Google Ads. Beispiele mit Namen und Medium finden Sie in unseren Referenzen.

Häufige Fragen

Brauche ich Pressearbeit, wenn ich schon Social Media mache?

Beides erfüllt eine andere Aufgabe. Social Media ist Kommunikation im eigenen Kanal, ein Medienbeitrag ist die Einordnung durch ein Medium von außen. Ein Beitrag bleibt dauerhaft auffindbar und lässt sich zusätzlich auf Social Media teilen, deshalb ergänzen sich beide Wege.

Darf ich einen Medienbeitrag auf Social Media teilen?

Ja. Kunden von Kunert.Concept erhalten den Link zu jeder Veröffentlichung und können Screenshots der Beiträge selbst nutzen, etwa auf Social Media, der eigenen Website, in Flyern, Mailings und im Beratungsgespräch.

Was wirkt länger, ein Post oder ein Medienbeitrag?

Ein Post lebt vor allem im Feed und wird von neuen Inhalten schnell überholt. Ein Medienbeitrag bleibt in der Regel dauerhaft online und wird von Google indexiert. Die meisten Publikationen halten ihre Inhalte zeitlich unbegrenzt.

Alle Angaben ohne Gewähr, Irrtümer vorbehalten. Die Inhalte dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine Rechtsberatung. Für Ihren Einzelfall wenden Sie sich bitte an eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

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Entscheiden Sie, was Ihre Kunden über Sie lesen.

Das nehmen Sie aus dem PR-Check mit:

  • Ihr Screenshot: So sehen Google und ChatGPT Sie heute.
  • Ihre Themen: Womit Sie als Experte wahrgenommen werden.
  • Ihre Medien: Wo Ihr Beitrag am stärksten wirkt.
  • Ihre Chance: Ob in Ihrer Region noch ein Platz frei ist.
  • Ihr Fahrplan: Ablauf, Aufwand und Preis.